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Leistungen

Prophylaxe

Die Individualprophylaxe dient der Vermeidung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten sowie der Vermeidung von Allgemeinerkrankungen durch Verringerung der Bakterienanzahl und -verbreitung. Sie sollte durchschnittlich 1-2 mal jährlich erfolgen, richtet sich jedoch nach individuellen Gegebenheiten.

Bei Erwachsenen umfasst das Prophylaxeprogramm der professionellen Zahnreinigung die folgenden Punkte:

  • Beseitigung von Zahnbelägen (Zahnstein, Plaque) durch Ultraschall und Handinstrumente
  • Air flow (schonende Beseitigung von Kaffee-, Tee- und Raucherbelägen mittels eines speziellen Pulverstrahlgerätes)
  • Hochglanzpolitur mittels Polierpaste, damit auch feinste Rauhigkeiten beseitigt werden und sich auch nicht so schnell wieder neue Beläge anlagern können
  • Fluoridierung der Zähne, um Überempfindlichkeiten zu vermeiden bzw. zu mildern und Härtung des Zahnschmelzes zur Kariesprophylaxe (Langzeitschutz), Versiegelung
  • Aufklärung des Patienten über Zahnzwischenraumpflege, Verwendung spezieller Hilfsmittel und Umsetzung
  • Ernährungsberatung (auf Zähne bezogen)

Ästhetik

Ästhetik dient der Verschönerung Ihres Lächelns durch z.B. ein Veneer, Bleichen oder das Anbringen von Zahnschmuck.

Beim Veneer werden individuell angepasste lichtdurchlässige dünne Keramikschalen mit Hilfe einer besonderen Klebetechnik fest mit den Frontzähnen verbunden. Dadurch lassen sich nicht nur verfärbte Zähne abdecken, sondern auch Fehlstellungen und Zahnformen korrigieren.

Ein Inlay (Einlagefüllung) ist eine in einem zahntechnischen Labor hergestellte Zahnfüllung, die in den Zahn eingesetzt wird, in der Regel um Kariesfolgen zu behandeln und den dadurch entstandenen Zahndefekt zu rekonstruieren. Ein Inlay ist ein passgenaues Werkstück, das in den Zahn eingeklebt wird, im Gegensatz zu plastischem Füllungsmaterial, das in weicher Konsistenz mittels Formhilfen in den Zahn eingebracht wird und anschließend aushärtet. Ein Inlay kann aus verschiedenen Materialien wie Gold, Keramik oder Kunststoff hergestellt werden.

Bleaching (Bleichen)

Bei der professionellen Zahnreinigung können äußere, beispielsweise durch Kaffee, Tee und Rauchen hervorgerufene, Verfärbungen beseitigt werden.

Beim Bleaching erfolgt ein schonendes Aufhellen einzelner oder aller Zähne. Dabei können auch innere durch Medikamente, Alterungsprozesse, Einblutungen oder Wurzelfüllungsmaterialien hervorgerufene Farbveränderungen beseitigt werden. Das Aufhellungsergebnis ist oft mehrere Jahre stabil. Es ist auch ein problemloses Auffrischen durch eine Nachbehandlung möglich. Vorhandene Zahnfüllungen und Kronen können nicht mit aufgehellt werden. Das Bleaching beinhaltet die folgenden Schritte:

  • Anfertigen von Abdrücken der Zähne, um flexible individuell gefertigte Gebissschienen aus Kunststoff herzustellen
  • Schienen werden 1-2 mal täglich mit einem speziellen Bleichgel befüllt und für 30-45 min getragen, der Wirkstoff löst abgelagerte Farbpigmente aus dem Schmelz heraus
  • Dauer der Behandlung ca. 7-10 Tage, je nach Verfärbungsgrad
  • Fluoridierung, um Überempfindlichkeiten zu vermeiden

Auch einzelne wurzelbehandelte “tote” Zähne, die oft stärker nachdunkeln, können chemisch aufgehellt werden. Ein weiteres Verfahren ist das In-Office Bleaching. Dabei wird vor dem Auftragen eines hochkonzentrierten Bleichmittels direkt auf die vorderen und seitlichen Zähne das Zahnfleisch geschützt. Das Mittel wirkt dann etwa 45 Minuten auf der Zahnoberfläche ein.

Implantatprothetik

Als Implantat bezeichnet man einen Zahnwurzelersatz (meist aus Titan), der in den Knochen eingepflanzt wird. Auf diesen wird dann ein entsprechender Aufbau (z.B. eine Krone) aufgebracht.

Die Verwendung von Implantaten hat die folgenden Vorteile:

  • festerer Sitz gegenüber herkömmlichem Zahnersatz
  • vorhandene Nachbarzähne werden nicht durch Beschleifen und Substanzverlust in Mitleidenschaft gezogen
  • Impulsweiterleitung an den umliegenden Knochen verhindert dessen Abbau
  • Mund und Wangen behalten ihre ursprüngliche Form
  • Erhöhung der Lebensqualität durch ursprüngliche Kau- und Sprachfunktion
  • Verhinderung negativer Folgeerscheinungen (Zahnwanderung, Kiefergelenksprobleme)

Die Behandlung beinhaltet die folgenden Schritte:

  • Diagnosestellung mit Röntgenbildern und Modellen, danach chirurgische Einpflanzung des Implantats (der Implantate) in den Knochen, eventuell mit Hilfe von Knochenersatzmaterial
  • Einheilungsphase, zwischenzeitliche Versorgung der Lücke
  • Zahnfleischformung
  • Abdrucknahme für den Zahnersatz
  • Eingliederung des Zahnersatzes
  • Pflege des Zahnersatzes/ Implantats
  • Nachkontrolle

Parodontosebehandlung

Unter Parodontose versteht man Erkrankungen des Zahnhalteapparates. Die Ursache der Erkrankung ist Zahnbelag, die sogenannte Plaque. Die in ihr enthaltenen Bakterien sondern Giftstoffe ab, die in das Zahnfleisch eindringen und es entzünden. Diese Entzündung greift auf den Zahnhalteapparat über, die Verbindung zwischen Zahn und Zahnfleisch löst sich, es entstehen Zahnfleischtaschen, in denen sich weitere Bakterien einnisten. Der Knochen baut sich weiter ab, die Zähne lockern sich und fallen letztendlich aus. Unterschiedliche Studien belegen, dass mehrere allgemeine Erkrankungen in direktem oder indirektem Zusammenhang mit einer Parodontose stehen, so z.B. Herzinfarkt, Endokarditis und Frühgeburten.

Die Therapie läuft in folgenden Schritten ab:

  • Durchführung der professionellen Zahnreinigung (siehe Prophylaxe)
  • Unterweisung des Patienten zur Zahnpflege und speziell zur Zahnzwischenraumpflege
  • Reinigung der Zahnfleischtaschen mit Ultraschall und Handinstrumenten
  • Einbringen eines entzündungshemmenden Gels in die Zahnfleischtaschen
  • Bestimmung der einzelnen Bakterienkeime (ggf. bei Bedarf) und deren medikamentöse Behandlung
  • Wiederaufbau des Knochendefekts mittels Proteingel oder Knochenersatzmaterial (ggf. bei Bedarf)
  • Nachkontrolluntersuchungen und Prophylaxe sind unbedingt notwendig

Wurzelbehandlung

Eine Wurzelbehandlung dient der Beseitigung von in das Wurzelkanalsystem eingedrungenen Keimen. Diese können schmerzhafte Entzündungen verursachen.

Die folgenden Ursachen können zu diesen Schmerzen führen:

  • tiefe Karies (häufigster Grund)
  • Zahnschmelzriss oder Fraktur des Zahnes
  • Zahntrauma (Schlag)
  • Parodontose (Zahnhalteapparatentzündung)

Es können die folgenden Symptome auftreten:

  • nicht zu behebender Zahnschmerz bei Kontakt mit heißer oder kalter Nahrung
  • Aufbißempfindlichkeit oder Berührungsschmerz des Zahnes
  • Zahnverfärbungen
  • Entzündung des umgebenen Zahnfleisches

Zur Behebung der Schmerzen werden die folgenden Schritte durchgeführt:

  • eingehende Untersuchung (Kältetest, Klopftest, Röntgen)
  • Anästhesie (ggf. bei Bedarf)
  • Schaffung eines Zugangs zum Zahnmark
  • Reinigung des zahninneren Kanals mit feinen flexiblen Instrumenten und Spülung mit desinfizierenden Lösungen
  • Einbringen medikamentöser Zwischeneinlagen
  • Trocknung der Kanäle und Füllen mit Guttapercha, einem elastischen Naturmaterial
  • Verschluss des Zugangs durch eine abschließende Füllung

Die Endometrie bezeichnet die Messung der Wurzelkanallänge eines Zahnes mit einem elektronischen Messgerät. Die Messung basiert darauf, dass ein konstanter elektrischer Widerstand zwischen Wurzelhaut und Schleimhaut besteht, welcher beim Erreichen der Wurzelspitze schlagartig abfällt. Die endometrische Messung stellt neben der röntgenologischen Längenbestimmung und der Längenbestimmung mittels Taktilität (Feinfühligkeit) die derzeit genaueste Methode zur exakten Längenbestimmung des Wurzelkanals dar. Zur Messung wird ein dünnes, metallenes Wurzelkanalinstrument in den Wurzelkanal eingeführt, das an das Messgerät angeschlossen ist.

Kiefergelenks-Schienentherapie

Das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur bilden eine Einheit, die die Bewegungen des Unterkiefers gewährleistet. Ist dieses System gestört, kann das zu Kiefergelenksbeschwerden führen.

Derartige Störungen kann man an den folgenden Symptomen erkennen:

  • Zähneknirschen und -pressen, vorwiegend in der Nacht, welche zu Verspannungen der Kaumuskulatur führen
  • Schmerzen im Kiefergelenk und eventuell auch im Kopf-, Schulter- und Nackenbereich
  • Kiefergelenksgeräusche in Form von Knacken oder Reiben
  • Einschränkung der Unterkieferbeweglichkeit

Häufigste Ursachen für Kiefergelenksbeschwerden sind:

  • Störungen im Biss durch Zahnfehlstellungen, zu hohe oder zu tiefe Restaurationen durch Füllungen, Kronen oder Brücken
  • Zähneknirschen
  • psychosoziale Ursachen, meistens Stress
  • Unfall
  • Vollnarkoseoperationen

Werden diese Probleme nicht rechtzeitig behandelt, kann es zu einer sehr starken Abnutzung der Zahnoberfläche (natürlicher Zahn, aber auch Restaurationen aus Gold und Keramik) und zu Umbauvorgängen im Kiefergelenk verbunden mit chronischen Schmerzen kommen.

Die Therapie erfolgt in den folgenden Schritten:

  • Diagnosestellung nach gründlicher Untersuchung (Röntgenbilder, Funktionsanalyse)
  • Herstellung von Gipsmodellen beider Kiefer und Nachahmung der Situation im Kausimulator (Artikulator)
  • Herstellung einer individuell gefertigten Kunststoffschiene, die vorwiegend nachts getragen wird und regelmäßig kontrolliert und eingeschliffen wird
  • je nach Schweregrad zusätzlich weiterführende Maßnahmen (Einschleiftherapie, Zahnersatz)

Prothetischer Zahnersatz

Der prothetische Zahnersatz dient der Versorgung defekter Zähne und entstandener Lücken. Dieses ist notwendig, da es andernfalls zu weiterführenden Schäden an umliegenden Zähnen oder im Gegenkiefer kommen kann. Er beinhaltet die folgenden Maßnahmen:

  • Versorgung von teilbezahnten Patienten mit Kronen, Teilkronen, Brücken oder Teilprothesen
  • Versorgung von unbezahnten Patienten mit Vollprothesen
  • Umarbeitung von Zahnersatz nach Zahnverlust

Fissurenversiegelung

Zähne mit zerklüfteter Oberfläche sind besonders kariesgefährdet. In ihren Rillen und Vertiefungen, den so genannten Fissuren, sammeln sich oft Bakterien, weil sie hier im Warmen gut leben können. Eine Versiegelung der Fissuren kann das Eindringen der Bakterien und damit die Kariesanfälligkeit erheblich vermindern. Bei einer Versiegelung werden die Fissuren mit einem speziellen Material (in der Regel Kunststoff) verschlossen. Das verhindert das Eindringen von Bakterien und damit das Entstehen von Fissurenkaries.

Zahnärztliche Chirurgie

Die Chirurgie umfasst die folgenden Behandlungspunkte:

  • Extraktion von Zähnen
  • Beseitigung der Ursache von Eiterherden
  • Glättung von Knochenkanten
  • Kontrolle und Beseitigung von Mundschleimhautveränderungen

Digitales Röntgen

Das digitale Röntgen ist ein wesentlich strahlungsärmeres Röntgen als das herkömmliche Röntgen. Da das Bild sofort am Bildschirm erscheint entstehen keine Wartezeiten. Die digitalen Bilder lassen sich einfacher archivieren.

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